Unweit der Höllenpforte auf der Burg Houska befindet sich eine mechanische Holzhölle, die in Dante Alighieris Göttlicher Komödie Inspiration schöpft. Das originelle Werk folgt der langdauernden Tradition der tschechischen Krippenbauer und zeigt in einem Raum elf bewegliche Szenen aus dem Ort der ewigen Pein. Seien Sie Literaturliebhaber oder wollen Sie mit Ihren Kindern die Burg besuchen, so haben Sie bei uns eine einzigartige Möglichkeit, ganz ohne Gefahr in die Hölle zu kommen.
April - Oktober
Während den Öffnungszeiten der Burg
Burg Houska Webseite
Eintritt 80 Kč
Ihre Spende in der Form des Eintrittsgelds ermöglicht die Erhaltung und Weiterentwicklung des Werkes.
Vielen Dank!
Jeder hat eine andere Vorstellung von der Hölle – einem macht der Chef das Leben zur Hölle, für den anderen ist auf der Familienfeier die Hölle los. Wir hoffen lediglich, dass Sie bei dem Besuch unserer Hölle nur Angenehmes erleben.
13 bewegliche Bilder stellen Szenen aus Dantes neun Höllenkreisen dar
94 Figuren befinden sich auf dem Weg der Sünder
34 mechanische Vorrichtungen setzen das Höllentor in Bewegung
7623 irdische Stunden waren nötig um die Höllenqualen zu verbildlichen
2,4 m3 Lindenholz wurde verbraucht
Die Exposition verstreckt sich auf 16 m2
Die originelle Musikbegleitung von Prof. Václav Mazáček dauert 12,5 Minuten
Die Hölle hat einen barrierefreien Eingang
Wieviel Zeit Sie im Reich der Finsternis verbringen wollen, liegt an Ihnen. Im Unterschied zu dem Jenseitsbesuch in Dantes Komödie, verläuft das Besuch bei uns ohne Begleiter. Zur besseren Orientierung dienen jedoch Informationsschilder, die sich bei einzelnen Szenen befinden.
Viele Krippen, keine Hölle. Während dem Reisen durch die Daubauer Schweiz hat man Zeit, über eigene Sünden nachzudenken. Auf dieser Weise ist auch die Idee auf den Aufbau einer mechanischen Hölle entstanden, die die Reise der Sünder durch das Fegefeuer abbilden würde. Folgend ist ein Werk entstanden, dass sich stilistisch auf die in Böhmen sehr verbreitete Krippenbauertradition beruft. Das Motiv des Schnitzwerkes ist dagegen in ganz Europa eher ungewohnt.
Die Gestalter:
Tomáš Štěpán
Der Vater des Gedankens, er hat sich seit seiner Jugend mit Holzschnitzerei beschäftigt, seine Begeisterung von Dantes Buch hat ihn zur Realisierung dieses Projektes gebracht
Jan Kopecký
Der Hauptschnitzer, Puppenmacher und -spieler, der den Figuren ihr authentisches Aussehen verleihen hat
Ing. Miroslav Konopásek
Kastellan zu Burg Houska, der teuflische Begleiter durch die Unterwelt, ebenso der Mechanist und Verwalter der Höllenmaschinen
Für dieses Projekt wurden weder inländische noch europäische finanzielle Mittel verwendet. Es wurde völlig auf eigene Kosten und Kosten unserer Freunde gebaut. Ein herzlicher Dank gehört daher unseren Freunden, ohne deren Hilfe und Vertrauen wir das Projekt nicht vollenden könnten.
Adresse: Hrad Houska 1
E-mail-Adresse: info@peklem.cz
Telefonnummer: +420 728 351 101
April - Oktober
Während den Öffnungszeiten der Burg
Burg Houska Webseite
Eintritt 80 Kč